Der Projektfonds erhält ein neues Nest!

Ausschnitt_3_Wimmelbild_Wyn_quDer Internet-Auftritt des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung wechselt komplett zu Kubinaut.

Die zentrale Plattform für Kulturelle Bildung in Berlin heißt seit Oktober 2013 Kubinaut. Akteurinnen und Akteure nutzen Kubinaut als vielseitiges Werkzeug für Präsentation, Vernetzung, Inspiration und Information. Deshalb wird künftig der gesamte Auftritt des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung dort seinen Platz finden. 

Alle Informationen über Fördermöglichkeiten, Projektförderungen, Online-Antrag und Projektpräsentationen sind nun über Kubinaut zentral abrufbar und es gibt viele Querverweise zum Beispiel bei News und Termine. 
Die täglich auf dem Blog veröffentlichten Artikel bleiben auf Kubinaut natürlich erhalten und heißen ab sofort NICHT VERPASSEN. Wir hoffen, dass Sie uns als Leser_innen weiterhin treu bleiben! 

Der Blog hat uns in der Zeit zwischen April 2011 und Juni 2014 umfangreich begleitet und bleibt als wertvolles Archiv bestehen. In dieser Zeit wurden über 800 Beiträge geschrieben und mehr als 80.000 Aufrufe gezählt. Wir sagen Danke an das aktive WordPress-Team und auf Wiedersehen auf  http://www.kubinaut.de/de/finanzen/berliner-projektfonds-kulturelle-bildung/
Die bestehende Webadresse www.projektfonds-kulturelle-bildung.de wird in Kürze vollständig auf Kubinaut umgeleitet.

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The sound of silence

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Foto: Stefan Maria Rother

Ein Tanztheaterstück über Schwerhörigkeit bei Jugendlichen – von und mit schwer hörgeschädigten Jugendlichen.

Das Projekt Befreite Tanzkunst hat mit der Reinfelder-Schule für schwer hörgeschädigte Jugendliche zum zweiten Mal ein Tanztheaterprojekt durchgeführt.

„The sound of silence“ begann als Reise: gemeinsam mit den Tanzpädagoginnen und Choreografinnen Gabriele Bayertz und Christine Gensler erarbeiteten die Jugendlichen ein Aufklärungsstück über Schwerhörigkeit. Verständigt wurde sich über verschiedene kreative Wege. Für das Projekt konnte die Sopranistin Magdalena Kožená gewonnen werden. Entstanden ist ein intimes und zutiefst berührendes Stück der Jugendlichen, die sich nun zum ersten Mal auf einer großen Bühne präsentieren, sprechen, tanzen, dichten, sprayen und singen.

Projektleitung: Gabriele Bayertz und Christine Gensler
Sopran:
Magdalena Kožená
Musikalische Komposition: Jakob Bayertz, Samuel Gestrich, Elias Weber und Max Jännerwein
Fotografie: Stefan Maria Rother

02.07.2014, 20.00 Uhr, Premiere, Neue Kammerspiele, Karl-Marx-Straße 18, 14532 Kleinmachnow

Mehr Informationen: www.reinfelder-schule.de

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Zahlen, bitte! ICH BIN JUNG UND BRAUCHE DAS GELD – Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gibt Förderungen bekannt

Foto aus dem Projekt „Die Pappenheimer“ © http://pappenheimblog.tumblr.com

Foto aus dem Projekt „Die Pappenheimer“ © http://pappenheimblog.tumblr.com

Die Jury des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung empfiehlt 38 Projekte zur Förderung

Aus 131 Projektanträgen mit einer Antragssumme in Höhe von 1,8 Mio Euro hat die Jury des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung am vergangenen Dienstag eine Auswahl getroffen und Projektförde­rungen in Höhe von rund 527.000 Euro empfohlen. Alle Projekte werden für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene angeboten und von Künstlerinnen und Künstlern, Kunst- und Kultureinrichtungen, Schulen, Kitas und Jugendzentren in Tandems gemeinsam geplant und durchgeführt. Berlinweit werden dadurch mehr als 64 Orte bespielt – darunter eine Kita, 40 Schulen und 16 Jugendeinrichtungen – allein 14 Projekte sind generations­übergreifend und beziehen ältere Menschen mit ein.

Als Akteure sind rund 80 Kunstpartner beteiligt, darunter bildende Künstler wie Nina Fischer & Maroan el Sani, die Tänzerin und Choreografin Canan Erek, das britisch-deutsche gooey-TEAM und Einrichtungen wie das Arsenal Institut für Film- und Videokunst, das Jagdschloss Grunewald mit seiner exzellenten Cranach-Sammlung, die Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH sowie das Ballhaus Naunynstraße bzw. das Ballhaus Ost und der neu gegründete Jugendclub des Gorki Theaters „Theater findet Stadt e.V.“

Gespannt sein darf man auf das Theater- und Musikprojekt One day I went to Lidl, das Olushola Ajose (besser bekannt als African Boy) gemeinsam mit den Kollegen Theresa Henning und Adrian Figueroa mit rund 15 migrantischen Jugendlichen und jungen Refugees in Berlin durchführen wird.

Zentrale Fragen, die die Szene der Kulturellen Bildung bewegen, finden sich in den Projektvorschlägen wieder. Sie lauten: Wie kann man die spezifischen Perspektiven der „bunten“ Jugend in Berlin aufgreifen und fördern? Wie lassen sich Kitakinder und Schülerinnen und Schüler zu den Künsten und Kulturen führen, so dass sie sie jetzt und in ihrem weiteren Leben als lohnenswert für sich entdecken? Wie nehmen Jugendliche die Stadt, ihren Kiez und die Erwachsenen darin wahr? Welche Positionen und Haltungen dazu entwickeln sie und wie wollen sie sie gestalten? Wie gelingt es, junge Menschen mit Behinderungen ganz selbstverständlich in Projekten der kulturellen Bildung aufzunehmen und ihnen Zugänge zu ermöglichen?

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung stellt Fördermittel für Kooperationsprojekte bereit, die zwischen mindestens einem Kunst- und Kulturpartner sowie mindestens einem Partner aus den Bereichen Bildung oder Jugend gemeinsam konzipiert werden. Sie zeichnen sich durch eine hohe künstlerisch-pädagogische Qualität aus und setzen vorbildliche kunst- und kulturaffine Konzepte für die Beteiligung von jungen Menschen um.

Die Jury setzt sich aus sieben Fachleuten zusammen: Monika Zessnik (Vorsitz), Tanya D’Agostino, Stéphane Bauer, Nurkan Erpulat, Prof. Dr. Elke Josties, Matthias Krebs und Gabriele Sagasser.

Eine Liste mit den bewilligten Projekten steht unter http://www.kubinaut.de/de/finanzen/berliner-projektfonds-kulturelle-bildung/projektforderungen

Informationen:
Geschäftsstelle Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

c/o Kulturprojekte Berlin GmbH
Klosterstr. 68
10179 Berlin
Tel.: (030) 247 49 807
a.richter-haschka@kulturprojekte-berlin.de

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Weißgekleidete hässliche Kinder machen einen Ausflug

weissgekleidete_haessliche_kinder_machen_einen_ausflugGeschichten aus dem Berliner Wald. Ein Projekt des Jungen Ensembles der Neuköllner Oper

Draußen in der Wachau – erstechen wir die Sau. Das Blut noch an den Fingern, mit Horváth an den gedeckten Tisch. Wir wollen ein tüchtiges Stück vom saftigen Fleisch, doch nur die Harten bekommen vom Zarten. Die Letzten am Buffet, die Ersten von hinten. Nichts wie weg, auf los geht’s los und jedes Los ‘ne Niete. Aber Mutti, diese Krise kriegt uns nicht. Draußen in der Wachau – die Augen sind veilchenblau.
Das Junge Ensemble will raus aus Muttis Schoß und Wurzeln schlagen.
Eine Expedition mit Horváths Personal, diesen Nichts- und Alleskönnern, den Zukurz- und Zulanggeratenen. Diesen Zauberkönigen, Gymnastik-Champs, Hautcreme-Vertretern. Das wär doch mal was: was werden. Asienwissenschaftler vielleicht. Hauptsache etwas Wald vor lauter Bäumen.

30.06. 2014, 20.00 Uhr, Uraufführung, Neuköllner Oper, Karl-Marx-Str. 131-133, 12043 Berlin
03.07.2014, 20.00 Uhr, Aufführung, KiJuKuZ
Alte Feuerwache e.V., Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin

08.07.2014, 20.00 Uhr, Aufführung im Rahmen des Festivals Klubszene, THEATER STRAHL, Martin-Luther-Str. 77, 10825 Berlin

Tickets: 5 Euro unter 030 688907 77 oder tickets@neukoellneroper.de

Texte: Felix Kracke und Ensemble
Konzeption: Lisa Brüning
Regie: Nadine Boos

Gefördert durch Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Gegründet im Sommer 2012 entwickelt das „Junge Ensemble“ der Neuköllner Oper eigene (Musik)- Theaterproduktionen, die sowohl im Stammhaus wie auch auf Festivals und auf der Bühne des Kooperationspartners „Alte Feuerwache e.V.“ gezeigt werden.

Mehr Informationen: neukoellneroper.de/#kulturelle-bildung

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Thementag Forensische Spurensuche im HKW

forensische_spurensucheAbschlusspräsentation des künstlerischen Forschungsprojektes im Rahmen der Ausstellung Forensis am HKW

Wie werden Gebeine, DNA-Proben oder Satellitenaufnahmen zu forensischen Beweismitteln? Welche Rolle spielen Bildgebungstechniken und Darstellungsweisen bei der Ermittlung von Menschenrechtsverbrechen oder politischen Gewalttaten? Wie lassen sich Missstände in öffentlichen Foren verhandeln?

Berliner Schülerinnen und Schüler erkundeten im Frühjahr 2014 mit forensischen und künstlerischen Methoden die Umgebung ihrer Schulgebäude.
Dabei stießen sie auf verborgene Geschichten, denen sie mit ihren Projekten zur Sichtbarkeit verhalfen: So kamen sie dem ehemaligen Sportpalast auf die Spur, in dem Goebbels den „totalen Krieg“ ausrief, loteten visuell und auditiv aus, wie faschistische Architektur fortwirkt, und dokumentierten die Situation von Flüchtlingen in der Nachbarschaft. Die Ergebnisse werden nun mit einer Ausstellung und bei einem kleinen Buffet von den Nachwuchsforensikern präsentiert.

30.06.2014, 15.00 Uhr, Präsentation im Rahmen eines gemeinsamen Thementages, Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin, freier Eintritt

Mit Schüler_innen der Grundkurse Kunst der Fritz-Karsen-Schule, des Leistungskurses Kunst (12. Jahrgang) der Sophie-Scholl-Schule und der Projektgruppe des 12. Jahrgangs der Carl-von-Ossietzky-Schule. In Zusammenarbeit mit Simon Brunel und Maya Keifenheim (Atelier Limo), Frauke Gerstenberg und Andrea Hofmann (Raumlabor), Stefan Endewardt und Julia Brunner (Kotti-Shop). Gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung.

Mehr Informationen: Das Projekt unter http://hkw.de/de/programm/projekte/2014/forensis/start_forensis.php; http://hkw.de

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KIEZ-MONATSSCHAU XXII – die Zukunft kommt bestimmt!

KIEZ_Monatsschau_XXIIWie sieht unser Leben in 20 Jahren aus? Was werden wir fühlen, sehen, essen, hören und anziehen? Wie bewegen wir uns fort? Oder gehen wir überhaupt noch selber vor die Tür, da unsere virtuelle Identität das Erscheinen in der Öffentlichkeit überflüssig gemacht hat?

Berlin Kreuzberg, eine Megacity in der Hand transnationaler Multikonzerne, die Grundstückspreise ins Unermessliche explodiert, an jeder Ecke befindet sich ein Altersheim und das Innenstadtrandgebiet ist von Slums umgeben. In der 22. Ausgabe der Kiez-Monatsschau gehen die postmigrantischen Jugendlichen gemeinsam mit dem Filmemacher und Experten für Zukunftsfragen, Mehmet Can Koçak, auf eine Zeitreise in die nahe Zukunft und spielen verschiedene wahrscheinliche und unwahrscheinliche Szenarien mit filmischen Mitteln durch.

Uraufführung 26.06.2014,  20.00 – 22.00 Uhr, Ballhaus Naunynstraße, Naunynstraße 27, 10997 Berlin, freier Eintritt

Von und mit: Patricia Ajayi, Anton Böhm, Yusuf Celik, Jessica Holka, Linda Hou, Robin Meisner, Joe Siebenborn, Genet Zegay
Pate: Mehmet Can Kocak
Schnitt: Davide de Feudis
Produktionsleitung: Carolin Lindenmaier
Projektleitung: Veronika Gerhard

Ein Projekt der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Eine Kooperation mit der NaunynRitze, dem Interflugs Büro für autonome studentische Vorhaben der Udk, der Werkstatt der Kulturen, dem Jugendtheater Büro Berlin/Initiative Grenzen-Los! e.V., der Jugendkunstschule Atrium und dem JugendKulturZentrum Königstadt.

Mehr Informationen: www.akademie-der-autodidakten.de

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SING! Heute Abschlusskonzert im Rathaus Schöneberg

Foto: Rundfunkchor Berlin / Gundula Friese

Foto: Rundfunkchor Berlin / Gundula Friese

Im Rahmen von SING! findet HEUTE um 18.00 im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg das Abschlusskonzert für die Werbellinsee-Grundschule statt.

Das Konzert markiert einerseits den feierlichen Abschluss  der dreijährigen Aufbauphase von SING! und ist gleichzeitig der Startschuss zur eigenständigen Fortführung im Zusammenspiel von Chorleiterin, Schule und Musikschule. Alle Beteiligten Kooperationspartner werden an diesem Abend zusammenwirken und den musikalischem Rahmen gestalten. Zu erleben sind die SING!-Chöre und der Elternchor, welcher sich an dieser Schule gründete, türkische Musiker_innen und die türkische Tanzgruppe der Schule.

25.06.2014, 18.00 Uhr, Abschlusskonzert, Willy-Brandt-Saal im Rathaus Schöneberg, John-F-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin (freier Eintritt)

Mit dem Education-Projekt an Berliner Grundschulen wird das Ziel verfolgt, die Qualität und Quantität des Singens im Berliner Schulalltag wesentlich zu verbessern. Der Rundfunkchor Berlin und sein Chefdirigent Simon Halsey realisieren die Education-Initiative SING! und fördern damit das Singen als selbstverständliches Ausdrucksmittel im Alltag der Grundschule.

Mehr Informationen: www.rundfunkchor-berlin.de/sing

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KIMIMIZ! Tehata is langweilig aussa is von uns!

KIMIMIZWeltpremiere am Donnerstag und weitere Aufführungen!

Die vier sehr verschiedenen Schwestern Nura, Gazali, Elif und Marlene leben mit ihrem Hund Ronja und der Kalamari Oma in ihrem Land am Meer. Wie jeden Morgen nimmt Oma Kalamari ein Fußbad und nach dem gemeinsamen Mittagessen, gekrönt von einem vorzüglichen Nachtisch, werden wie immer die regionalen Nachrichten angeschaltet.
Diesmal wird berichtet über ein Viech: Ein Viech aus dem Keine-Ahnung-Land, im Zoo eingesperrt und dort eine Attraktion. Entsetzt von dem Bericht beschließen die Schwestern das Viech zu befreien und tatsächlich gelingt es ihnen. Niemand wusste, dass dieses sonderbare Wesen magische Kräfte hat und dringend zurück in seine Heimat muss. Die Schwestern versprechen dem Viech zu helfen. Allerdings kommt plötzlich dieser kurzsichtige Polizist mit einem Durchsuchungsbefehl vorbei… Ein Stück über Mut, Veränderung, Liebe, und warum man Regeln immer wieder neu aushandeln muss.

[vimeo:http://vimeo.com/98435630%5D

Weltpremiere: 26.06.2014, 17.00 Uhr, Tempelhofer Feld
Die Zuschauer_innen werden am Eingang Oderstraße des Tempelhofer Feldes abgeholt und mit dem Flugzeug zur Dorfplatzbühne gebracht.

Keine Anmeldung erforderlich. Reiseproviant erlaubt. Eintritt frei!

Weitere Aufführungen: 27.06. / 28.06. / 29.06. um 17.00 Uhr & 30.06. / 01.07. / 02.07., 10.00 Uhr

Von und mit: Nura, Ronja, Marlene, Zeynep, Fatma, Zobia
Bühne, Kostüme: Vera Buhß
Dokumentarfilm: Lenka Ritschny, Chaima Boukhari
Leitung: Ada Labahn
Dank an: Schilleria Mädchencafé, Schillerpalais, MINT grüne Klassenzimmer der Peter-Petersen-Schule, Gemeinschaftsgärtner des Allmende Kontors, Quartiersmanagement  Schillerpromenade

Mehr Informationen, Pressematerial, Flyer: http://kimimiztehata.tumblr.com

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In Frage gestellt – ein performativ-politisches Aktionsfeld

In_Frage_gestelltEine Produktion von müller***** in Kooperation mit der Vierten Welt Berlin und der Hermann-Hesse-Oberschule Kreuzberg

Ey du! Darf ich mal ’ne Frage stellen? Ob ich eine Frage stellen darf, frage ich. Darf ich mal hinterfragen? Was ich in Frage stellen möchte? Na alles, was mein Leben hier in Berlin Kreuzberg, in unserem Kiez so angeht. Ich möchte mich und euch mal fragen, in was für einer Welt wir hier eigentlich leben und wie viel du und ich daran mitbestimmen können. Was halten wir eigentlich von unserem Schulsystem? Warum gibt es in einer multikulturellen Stadt wie Berlin immer noch Rassismus und Diskriminierung? Wer entscheidet eigentlich, was richtig ist? Was möchten wir bestimmen? Wir? Wir, das sind Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahre der Hermann-Hesse-Oberschule in Kreuzberg.
 
Über ein Jahr hinweg haben die Schüler_innen der Stufe 10 gemeinsam mit dem Team von müller***** ihre urbane und soziale Alltagsrealität in einem performativen Fragenlabor ins Verhör genommen. Aus den gemeinsamen Kiezbegehungen rund um den Kotti, aus den Recherchen im Netz, dem szenischen Ausprobieren, Diskutieren und Fragetagebuch-Führen entsteht zum Abschluss des Schuljahrs in der Vierten Welt ein theatraler Aktionsraum: Inmitten von Video-Loops, Soundtracks, Foto-Collagen und Mindmaps treten die Schüler_innen als Erzähler_innen und Spieler_innen einer Clique von Jugendlichen auf, die auf dem öffentlichen Platz „Vierti“ abhängt und beginnt, die Welt in Frage zu stellen.
 
Diskussion am 27. Juni: „Wo ist denn hier die Bühne?“ Diese Frage war die spontane Reaktion der Jugendlichen, als sie im September letzten Jahres die Vierte Welt Berlin zum ersten Mal betraten. Ein Schuljahr lang hat das Theater/Performane/Label müller***** mit Schüler_innen der Stufe 10 in der Vierten Welt gearbeitet und den Fokus auf eine Form von kultureller Bildung gelegt, die die politische und künstlerische Selbstermächtigung der Jugendlichen in den Vordergrund stellt. Dabei entstanden viele kontroverse Diskussionen rund um die Frage nach künstlerischen Formen und „aktivistische Momente“, in denen die Schüler_innen ihre Alltagsrealität in Frage gestellt haben.
 
26.06.14 & 27.06.14, jeweils um 19.30 Uhr, Vorstellungen, Vierte Welt, Adalbertstr. 4, Galerie, 10999 Berlin
Tickets: karten@viertewelt.de, 0157 88 44 09 41

von und mit Schüler_innen der 10. Jahrgangsstufe der Hermann Hesse Oberschule: Anissa Oudjit, Zakaria Hussein, Ratnathasan Thayanithy, Yunus Köntek, Flora Schmidt, Tamer Durmaz
Konzept/Leitung Elisa Müller
Konzept/Dramaturgie Inga Schaub
Inhaltliche Mitarbeit/Video/Ausstattung Michaela Muchina
Inhaltliche Mitarbeit/Assistenz Katharina Reiners
Produktionsleitung ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro
 
Gefördert durch Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
Mit freundlicher Unterstützung von Vierte Welt Kollaborationen.

Im Rahmen des Theaterscoutings-Programms des PAP Berlin wird nach der Vorstellung am 27. Juni 2014 eine Gesprächsrunde angeboten, in der das Team von müller***** von seiner Arbeit berichtet. Gemeinsam mit dem Publikum und Interessierten aus dem Umfeld der kulturellen Bildung und der Freien Szene kann darüber diskutiert werden, ob und wie kulturelle Bildung ein Ort sein kann, um Jugendliche zu politisieren.
Mehr Infos dazu unter: http://theaterscoutings-berlin.de/programm/gespraechsrunde_zu_in_frage_gestellt_von_mueller_387/
 
Weitere Infos: www.labelmüller.de; www.theaterscoutings-berlin.de; www.viertewelt.de

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Klangradar – mit Ohren sehen lernen

Fotos: Burkhard Friedrich

Fotos: Burkhard Friedrich

Abschlusskonzert von Schülergruppen der Löwenzahn-Grundschule, der Jens-Nydahl-Grundschule und des Romain-Roland-Gymnasiums im Rahmen der Denkfabrik Radar Sonar „Experiment – Komposition – Schule“

Komponieren und experimentelle Musikerfahrung haben sich zu einem wichtigen Teil der Musikvermittlung entwickelt. Im Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen gewinnt Komponieren und Improvisieren an Bedeutung. Eine wachsende Zahl von Kompositionsprojekten in der kulturellen Bildung belegt diese Entwicklung – wie u.a. die Projekte „Klangradar“ in Hamburg und Berlin und „QuerKlang“ und „Nachhall“ – in Zusammenarbeit mit der UdK Berlin und Berliner Festspiele | MaerzMusik – Berlin.

Schülerinnen und Schüler entdecken beim Komponieren ihre eigene Kreativität, auf bisher ungewohnten neuen Wegen. Aufeinander hören, gemeinsam musikalische Ideen entwickeln und sich mit der eigenen kreativen Arbeit einem Publikum stellen – das sind nur einige Kompetenzen, die insbesondere bei kollektiven Kompositionsprozessen in den Schülerinnen und Schülern geweckt werden. Komponieren in der Schule vermeidet Routinen im Unterricht und bereichert damit alle Seiten nachhaltig.

Das netzwerk junge ohren und k&k kultkom als Träger von Kompositionsprojekten möchten dazu beitragen, das Thema „Komponieren in der Schule“ dauerhaft in den schulischen Alltag zu integrieren. Die Denkfabrik „Radar-Sonar“ bringt „Selber-Macher“ – also Lehrkräfte und Komponist_innen – und „Möglich-Macher“ – z.B. Akteure der Kultus- und Kulturverwaltung – zusammen, um bisherige Erfahrungen bündeln, zu reflektieren und neue Wege für Komponieren in der Schule zu aufzuzeigen.

Die Denkfabrik „Radar-Sonar“ endet mit dem ersten Abschlusskonzert von „Klangradar – Mit den Ohren sehen lernen“ und den Uraufführungen experimenteller Kompositionen von Schülergruppen dreier Berliner Grundschulen.

23.06.2014, 18.00 Uhr, Abschlusskonzert,  Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin

23.06.2014, 10.00 – 19.00 Uhr, Denkfabrik Radar Sonar „Experiment – Komposition – Schule“, Innovative Konzepte der Kompositionspädagogik, Heilig-Kreuz-Kirche
Anmeldungen unter Tel. 030 – 53 00 29 45 oder kontakt@jungeohren.de

Mehr Informationen: Klangradar – Mit den Ohren sehen lernen; http://netzwerkjungeohren.wordpress.com

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