SALĀM GÜNTHER!

Salam Günter Szenenbild

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“Was inspiriert zu Widerstand?”, fragen Jugendliche aus Moabit und treffen auf den “roten Pfarrer” Günther Dehn.

Seit April 2013 recherchieren Jugendliche des JugendtheaterBüro Berlin zu Arbeiterbewegung, Dada und Kirche im Widerstand im Moabit der 10er, 20er und 30iger Jahre. Sie zitieren Rosa, Günther und Kurt, bringen die Straße auf die Bühne und performen in der Reformationskirche. Sie bewegen sich zwischen damals und heute, innen und außen, Kultur und Kommunismus, Religion und Revolution. Die Jugendlichen treffen auf Günther, Tresorknacker treffen auf Prolls, die Moabiter Unruhen auf den Arabischen Frühling.

Geschichte des Projekts
Seit vier Jahren sitzt das JugendtheaterBüro Theater in Moabit gleich neben der Reformationskirche in der Wiclefstraße. Tagtäglich gehen die Jugendlichen hier ein und aus, immer vorbei an einer kleinen Gedenktafel, die an Günther Dehn erinnert, der 1911 bis 1931 Pfarrer an der Reformationskirche war. Auch der “rote Pfarrer” genannt, war er Mitglied der Bekennenden Kirche und wurde aufgrund seiner anti-militaristischen Haltung von den Nazis verfolgt. Darüber hinaus war er eine wichtige Person für Moabiter Jugendliche seiner Zeit.
Plötzlich scheint dieser Mann, der vor hundert Jahren in der benachbarten Kirche aktiv war, nah, viel verbindet ihn mit den Jugendlichen des JTBs. Gemeinsam mit dem Theatermacher Ahmed Shah, der Choreographin Ulrike Flämig und dem Videokünstler Felipe Frozza machen sie sich auf die Suche nach der Geschichte von Moabit und dem roten Pfarrer und nach ihrer eigenen Geschichte als muslimische Jugendliche in Moabit, denen es wichtig ist sich politisch zu engagieren...

17.08. & 18.08.2013, 20.00 Uhr, Aufführung, Reformationskirche Moabit, Beusselstraße 35, 10551 Berlin
Weitere Aufführungen 16.10., 26.10. & 27.10.2013, 18.00 Uhr

Für Rückfragen: Annika Füser, Tel. 030 – 488 15 220 1, annika.fueser@grenzen-los.eu

Weitere Informationen: www.grenzen-los.eu

Über Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung fördert Kooperationsprojekte, die für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neue Zugangsmöglichkeiten zu Kunst und Kultur schaffen. Im Zentrum stehen Kooperationsprojekte, die Erlebnisse mit den Künsten, mit ihren ästhetischen, intellektuellen und emotionalen Potentialen, mit den aus den Künsten zu gewinnenden Genüssen und Herausforderungen ermöglichen.
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