Nach der Flucht – Leben im Übergangswohnheim Marienfelder Allee

Nach_der_Flucht_GesamtbildEin Ausstellungsprojekt der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde – Stiftung Berliner Mauer gemeinsam mit dem Internationalen Bund e.V.

Aktuell werden im Übergangswohnheim Marienfelder Allee etwa 600 Flüchtlinge und Asylsuchende aus aller Welt betreut. Das Ausstellungsprojekt stellt einige von ihnen exemplarisch vor. Eine tschetschenische, eine syrische und eine afghanische Familie sowie ein Iraner erzählen in Videointerviews exemplarisch von ihren Erfahrungen im Heimatland, ihrem Berliner Alltag und ihren Zukunftshoffnungen.

Zu jeder Familie und Person gehört ein mitgebrachter Gegenstand aus ihrer Heimat. Ein Begleitarchiv bietet Hintergrundinformationen über die jeweiligen Länder sowie die deutsche Asyl- und Flüchtlingsgesetzgebung.

Das Projekt, das bis vor kurzem in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde zu sehen war, wurde im Dezember 2012 mit dem Integrationspreis des Bezirks Tempelhof-Schöneberg ausgezeichnet.

21.11.2013, 19.00 Uhr, Ausstellungseröffnung, Jugend Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin

  • Begrüßung: Jutta Kaddatz, Städträtin für Bildung, Kultur und Sport und Petra Zwaka, Leiterin des Fachbereichs Kunst, Kultur und Medien
  • Einführung in die Ausstellung: Dr. Maria Nooke, Stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer
  • Im Anschluss: Drei Mädchen aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee lesen eigene Texte – mit einer kurzen Einführung von Uta Sternal, Bereichsleiterin Internationaler Bund.

22.11. – 29.12.2013, Mo – Do 10.00 – 18.00 Uhr, Fr 10.00 – 14.00 Uhr, Sa & So 14.00 – 18.00 Uhr, Ausstellung, Jugend Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin

Mehr Informationen: www.jugendmuseum.de; Einladungsflyer

Über Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung fördert Kooperationsprojekte, die für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neue Zugangsmöglichkeiten zu Kunst und Kultur schaffen. Im Zentrum stehen Kooperationsprojekte, die Erlebnisse mit den Künsten, mit ihren ästhetischen, intellektuellen und emotionalen Potentialen, mit den aus den Künsten zu gewinnenden Genüssen und Herausforderungen ermöglichen.
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