Zahlen, bitte! ICH BIN JUNG UND BRAUCHE DAS GELD – Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gibt Förderungen bekannt

Foto aus dem Projekt „Die Pappenheimer“ © http://pappenheimblog.tumblr.com

Foto aus dem Projekt „Die Pappenheimer“ © http://pappenheimblog.tumblr.com

Die Jury des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung empfiehlt 38 Projekte zur Förderung

Aus 131 Projektanträgen mit einer Antragssumme in Höhe von 1,8 Mio Euro hat die Jury des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung am vergangenen Dienstag eine Auswahl getroffen und Projektförde­rungen in Höhe von rund 527.000 Euro empfohlen. Alle Projekte werden für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene angeboten und von Künstlerinnen und Künstlern, Kunst- und Kultureinrichtungen, Schulen, Kitas und Jugendzentren in Tandems gemeinsam geplant und durchgeführt. Berlinweit werden dadurch mehr als 64 Orte bespielt – darunter eine Kita, 40 Schulen und 16 Jugendeinrichtungen – allein 14 Projekte sind generations­übergreifend und beziehen ältere Menschen mit ein.

Als Akteure sind rund 80 Kunstpartner beteiligt, darunter bildende Künstler wie Nina Fischer & Maroan el Sani, die Tänzerin und Choreografin Canan Erek, das britisch-deutsche gooey-TEAM und Einrichtungen wie das Arsenal Institut für Film- und Videokunst, das Jagdschloss Grunewald mit seiner exzellenten Cranach-Sammlung, die Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH sowie das Ballhaus Naunynstraße bzw. das Ballhaus Ost und der neu gegründete Jugendclub des Gorki Theaters „Theater findet Stadt e.V.“

Gespannt sein darf man auf das Theater- und Musikprojekt One day I went to Lidl, das Olushola Ajose (besser bekannt als African Boy) gemeinsam mit den Kollegen Theresa Henning und Adrian Figueroa mit rund 15 migrantischen Jugendlichen und jungen Refugees in Berlin durchführen wird.

Zentrale Fragen, die die Szene der Kulturellen Bildung bewegen, finden sich in den Projektvorschlägen wieder. Sie lauten: Wie kann man die spezifischen Perspektiven der „bunten“ Jugend in Berlin aufgreifen und fördern? Wie lassen sich Kitakinder und Schülerinnen und Schüler zu den Künsten und Kulturen führen, so dass sie sie jetzt und in ihrem weiteren Leben als lohnenswert für sich entdecken? Wie nehmen Jugendliche die Stadt, ihren Kiez und die Erwachsenen darin wahr? Welche Positionen und Haltungen dazu entwickeln sie und wie wollen sie sie gestalten? Wie gelingt es, junge Menschen mit Behinderungen ganz selbstverständlich in Projekten der kulturellen Bildung aufzunehmen und ihnen Zugänge zu ermöglichen?

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung stellt Fördermittel für Kooperationsprojekte bereit, die zwischen mindestens einem Kunst- und Kulturpartner sowie mindestens einem Partner aus den Bereichen Bildung oder Jugend gemeinsam konzipiert werden. Sie zeichnen sich durch eine hohe künstlerisch-pädagogische Qualität aus und setzen vorbildliche kunst- und kulturaffine Konzepte für die Beteiligung von jungen Menschen um.

Die Jury setzt sich aus sieben Fachleuten zusammen: Monika Zessnik (Vorsitz), Tanya D’Agostino, Stéphane Bauer, Nurkan Erpulat, Prof. Dr. Elke Josties, Matthias Krebs und Gabriele Sagasser.

Eine Liste mit den bewilligten Projekten steht unter http://www.kubinaut.de/de/finanzen/berliner-projektfonds-kulturelle-bildung/projektforderungen

Informationen:
Geschäftsstelle Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

c/o Kulturprojekte Berlin GmbH
Klosterstr. 68
10179 Berlin
Tel.: (030) 247 49 807
a.richter-haschka@kulturprojekte-berlin.de

Über Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung fördert Kooperationsprojekte, die für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene neue Zugangsmöglichkeiten zu Kunst und Kultur schaffen. Im Zentrum stehen Kooperationsprojekte, die Erlebnisse mit den Künsten, mit ihren ästhetischen, intellektuellen und emotionalen Potentialen, mit den aus den Künsten zu gewinnenden Genüssen und Herausforderungen ermöglichen.
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Eine Antwort zu Zahlen, bitte! ICH BIN JUNG UND BRAUCHE DAS GELD – Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gibt Förderungen bekannt

  1. Isabel Stegner schreibt:

    Hat dies auf Rapaukes Klangwelt rebloggt und kommentierte:
    Und wir sind auch dabei mit einem experimentellen Projekt zu Lachenmanns „Schwankungen am Rand“. Mit im Team sind Steffi Weismann (Video) und Sabine Vogel (Soundpainting), Kooperationspartner ist die Sophie-Scholl-Oberschule. Wir freuen uns drauf!

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